Neue Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

Ich möchte keine Zeit mehr mit Menschen, die ich weder vom Körperlichen, noch vom Intellektuellen, noch von der Weltsicht her in irgendeiner Form “interessant” finde, verschwenden müssen – in der Regel aus freundschaftlichen Pflichtgefühlen.

Es ist ein dreister Raub an Freude und Vergnügen, die man ohne sie haben könnte.

Bei ihnen ist immer alles gleich und wird immer alles gleich bleiben. Ihre Arbeitszeit ist regelmäßig. Ihre Geduld ohne Ende. Ihr Einkommen mehr oder weniger stabil. Ihre Börsenspekulationen Reinfälle und wenn was um 50 % steigt, betrinken sie sich vor Freude oder rufen bei ihrer Mutter an oder halten sich für Genies. Oder alles zusammen.

Ihre Freundschaft ist austauschbar wie Brote von Aldi. Man ärgert sich, dass man schon wieder das gleiche Brot kauen muss. Man verliert Wochen und Jahre an Menschen, die einfach nur sterbenslangweilig sind.

Mit ihnen ist sprichwörtlich nichts los. Ihre Wäsche hängt auf dem Wäscheständer. Mehr gibt es im Grunde genommen nicht zu erzählen.

Eh’ man sich versieht, ist man genauso geworden.

Es sind einfach zu viele.

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